Am besten nichts Neues

Medien, Macht und Meinungsmache

Tom Schimmeck

Gesellschaft

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Beschreibung zu „Am besten nichts Neues“

Der Untergang des unabhängigen Journalismus.

Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen. Tom Schimmeck seziert die Misere der Öffentlichkeit. Sein Fazit: Die Medien drohen zu Handlangern derer zu werden, die sie kontrollieren sollten - mit fatalen Folgen für unsere demokratische Gesellschaft.

Während Zeit und Geld ständig knapper werden, in den Redaktionen und Korrespondenzbüros immer weniger Leute die gleiche Menge an Arbeit machen, wächst in Wirtschaft und Politik die Macht und Zahl der Spin-Doktoren, PR-Consultants, Agendasetter, Werber, Imageberater, Marktforscher, Eventmanager und Mediencoaches. Meinungen und Stimmungen werden gegen Geld von Profis gemacht. Ihre perfekt designten Bilder und Botschaften zielen direkt auf die Massen. Der unabhängige Journalist ist nur noch Störfaktor. Tom Schimmeck, seit dreißig Jahren Journalist für führende Medien, beschreibt Mechanismen der Gleichschaltung und Ursachen der Misere. Seine Bestandsaufnahme unserer defekten Öffentlichkeit zeigt: Wenn wir nicht bald irgendwo zwischen Putin und Berlusconi landen wollen, brauchen wir mehr denn je eine unabhängige, kritische vierte Gewalt im Staat.

Über Tom Schimmeck

Tom Schimmeck ist Autor und Journalist. Er plubliziert in Zeitungen, Zeitschriften und im Rundfunk vor allem Reportagen, Radiofeatures, Portraits, Kommentare und Kolumnen. Schimmeck arbeitet für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, den Deutschlandfunk, den NDR und viele andere Medien.

Der Buchautor wuchs in Hamburg auf. Zu Beginn seines Studiums der Germanistik und Geschichte war er Mitbegründer der taz und für diese Redakteur und Korrespondent in Hamburg, Berlin und später Bonn tätig. Ab 1984 arbeitete er als freier Autor. 1986 wurde er Politredakteur und Reporter bei Tempo, anschließend wechselte er zum Spiegel. 1989 verließ er auch dieses Blatt und ging als freier Autor nach Johannesburg, wo er u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Stern, die Zeit und den Hörfunk über die Zeit nach der Freilassung Nelson Mandelas berichtete sowie über Kriege in Nachbarstaaten. 1993 kehrte er nach Hamburg zurück, um bei der neugegründeten Wochenzeitung Die Woche mitzuwirken. Seit der Einstellung 2002, arbeitet er vor allem für den Rundfunk wie den NDR und MDR. 2007 erhielt er den Otto-Brenner-Preis, 2008 den Ernst-Schneider-Preis und 2009 den Deutschen Sozialpreis.


Verlag:

Westend Verlag GmbH

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 246

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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