Todesmarsch

Roman

Stephen King

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Beschreibung zu „Todesmarsch“

Wettrennen in den Tod

Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht ...

Über Stephen King

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und zuletzt 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. Sein Hauptwerk erscheint im Heyne-Verlag.


Verlag:

Heyne Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 282

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Todesmarsch“

lesemaniac – 25.03.2015
Meinung: In einer nicht allzu fernen Zukunft wird die USA von einer Militärdiktatur beherrscht, deren Anführer der Major ist. Jedes Jahr findet der sogenannte Todesmarsch statt, an dem 100 junge Männer teilnehmen und bei dem es nur einen Sieger und Überlebenden geben kann. Jeder Teilnehmer darf eine gewisse Geschwindigkeit nicht unterschreiten, denn passiert dies mehr als drei Mal, wird derjenige gnadenlos erschossen. Dem Sieger indes winkt ein sorgenfreies Leben mit allem, was er sich nur wünscht. Die Hauptfigur der Geschichte ist Ray Garraty, ein Junge aus dem Bundesstaat Maine. Wie alle anderen hat er sich zu Beginn nicht sehr viele Gedanken darüber gemacht, auf was der Todesmarsch wirklich hinausläuft und nimmt dies noch auf die leichte Schulter. Doch schon bald wird der erste Mitläufer erschossen und nun wird allen klar, dass der Marsch kein Zuckerschlecken wird. Ohne Pause und Schlaf wandern die Jungen, es schließen sich Freundschaften, Feindschaften und sie philosophieren über das Leben. Der Leser ist immer hautnah dabei, wenn sich jemand eine Verwarnung einfängt, die Füße langsam wundgelaufen sind und manche Teilnehmer in Wahnsinn verfallen. Erschreckend ist auch, wie die Zuschauer, die die Läufer anfeuern, sich gebärden. Hier stellt King eindrucksvoll dar, wie aus normalen Menschen Bestien werden können. Stephen King ist und bleibt ein herausragender Schriftsteller, der sämtliche Emotionen, seien sie himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt bis in die Anfänge des Wahnsinns eindrucksvoll und anschaulich schildert. Todesmarsch ist bereits 1979 unter seinem Pseudonym Richard Bachman erschienen, doch hat dieser Roman kein bisschen an Aktualität verloren, vielmehr ist er ein grundsteinlegendes Buch zu den heutigen sehr beliebten Dystopien. Das Ende ist zwar von Anfang an vorhersehbar, doch durch seine Brutalität und Emotionalität fesselt Todesmarsch bis zum Schluss, der leider ein wenig zu abrupt endet, aber dem Leser dadurch eigene Gedankengänge bietet, wie es weitergehen könnte. Ich kann Todesmarsch unbedingt weiterempfehlen, denn diese Geschichte wird man nicht so schnell vergessen. Fazit: Todesmarsch ist ein sehr eindrucksvolles Buch, das zeigt, wie der Mensch zur Bestie werden kann. Ungeschönt und brutal - ein Buch, das lange nachhallt und nachdenklich macht. Absolut empfehlenswert nicht nur für King-Fans!

Spannend und gut zu lesen. Jedoch das Ende...

Piotrus – 02.02.2015
Hey Blinki, schau doch mal bei Gelegenheit nach, wann Tribute von Panem und wann Todesmarsch geschrieben wurde... :)

Trumpi – 30.01.2015
aus dem alten King-Oeuvre, lohnenswerter Roman. Wie ein Kammerspiel, aber mit toller Charakterzeichnung und dichter Story.

Sehr spannend....bis auf das Ende-zu abrupt!!

blinki22 – 30.01.2015
Schon bei der Kurzbeschreibung habe ich an die Tribute von Panem gedacht. Leider ist es ein schlechter Abklatsch, der sehr in die Länge gezogen und langweilig ist.

Rockabella – 30.08.2015
Eines der langweiligsten Bücher die ich je gelesen habe. Langatmig, langweilig, eintönig.

Knoepfchen11 – 07.02.2015
Unglaublich spannend, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen! Einer der besten Kings, keine Ahnung, warum der bisher nicht verfilmt wurde!

calisha – 27.02.2015
Da war King/Bachman noch richtig Klasse. Altes Werk, aber nicht weniger faszinierend. Dichte Stimmung, leider ist mir das Ende zu abrupt. als wollte Bachman fertig werden. Interessantes Nachwort.

Eines meiner Lieblingsbücher, sehr beklemmend, es gibt aber einen kleinen Unterschied zu den Tributen von Panem, die "Show" ist freiwillig, die Anzahl der Kandidaten die gerne bei dieser Veranstaltung mitmachen riesig...

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