Die Digitalisierung ist in aller Munde. Big Data hat sich in den letzten Jahren zu einem Trendbegriff entwickelt. Immer besser und schneller werdende Technik ermöglicht die Erzeugung, Verarbeitung und Sammlung einer Vielzahl von Daten und neuen Datenarten. In kaum einem anderen Bereich werden bereits so viele Daten generiert, wie im Gesundsystem. Allerdings wird das Potenzial, das in der Informationsflut steck, noch nicht optimal genutzt und eine mögliche lückenlose Informationstransparenz kommt bei Patienten und Versicherten bislang nicht an. Dies ist verwunderlich, da in allen Lebensbereichen versucht wird Probleme mit Technologie und der Generierung neuer Daten zu lösen. Vor allem Krankenkassen besitzen eine entscheidende Funktion in der Informationsverarbeitung von Patientendaten. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis die vorhandenen Geschäftsmodelle der Krankenkassen sich der Digitalisierung weiter angepasst haben und eigens generierte und geteilte gesundheitsrelevante Daten als Grundlage zur Ermittlung von Boni und Prämien herangezogen werden. Das Potenzial für Patienten, Versicherte, das Gesundheitswesen und Versicherer ist groß, doch es gibt eine Vielzahl an Fragen zu klären. Das vorliegende Essay stellt aktuelle Entwicklungen dar und bietet Denkanstöße für Entscheider, um eigene Geschäftsmodelle anzupassen und zu erweitern.
1 Kommentar zu „Big Data und Digitalisierung in der Versicherungsbranche“
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